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Zubehör & Experimente

Tele- und Weitwinkelkonverter an Digitalkameras



Die von der Kamera gelieferten Brennweiten von 34 bis 108 mm (auf Kleinbildformat umgerechnet) sind für viele Fälle ausreichend. Ein Telekonverter muss nicht so teuer sein. Die Preise variieren stark.

Im Bild sieht man einen Aufnahme mit einer Brennweite von 108 mm, also dem Maximalen was die Kamera bietet und dem Bereich, den ein 1,5x - Konverter daraus herausvergrößert.


Konverter können diese Brennweiten erweitern 1.5x .. 2x oder auch verkürzen. Der normal aussehende Ausschnitt ist der Bereich, der das Bild füllen würde, wenn ein 1.5 x Konverter benutzt wird.

Auch wenn eine 1.5-fache Vergrößerung erst einmal nicht viel erscheint, sollte man aber wissen, dass das Bild der halben Bildfläche nun auf die ganze Fläche vergrößert wird.

Weitwinkelkonverter sind an meiner Konstruktion anscheinend weniger zu gebrauchen. Bei extremen Brennweiten ergibt sich einen extreme Vignettierung und der 2 in 1 Konverter liefert einige Verzerrungen, die natürlich auch gezielt eingesetzt werden können.

Das Beispiel zeigt keine Vignettierungen, das liegt aber nur daran, das diese wegen des quadratischen Formates weggefallen sind. Eine Verzeichnung ist deutlich zu sehen.




Fazit:
Die Aufnahmen zeigen, das der Einsatz eines Telekonverters auf dieser Kamera durchaus Sinn macht. Weitwinkelaufnahmen sollten aber nur in Ausnahmefällen mit dem Konverter gemacht werden. Diese Meinung ist nicht allgemeingültig, sondern nur auf diese Kombination Kamera - Mount - Konverter bezogen. Andere Ergebnisse können durchaus auch auftreten.

In einem guten Fotoladen bekommt der Kamerabesitzer sicher durchaus die Chance, einmal mit der Kamera in Kombination mit dem Konverter ein paar Aufnahmen zu machen und sich danach zu entscheiden.



geschrieben / geändert am : 14.10.2004